Forschung

Die Natürlichkeit des Spielens

Die Natürlichkeit des Spielens

Digitale Medien lassen die nicht originär digitalen nicht unberührt: Im Kino hat der Einsatz der digitalen Techniken dazu geführt, dass neben der Narration inzwischen auch das Spektakel mit seiner Stimulation der Sinne aktuell zu einem wichtigen Teil der kinematografischen Imagination geworden ist. Das Spiel, zumal das digitale Spiel auf Bildschirmen (Computer, Konsolen, Handys oder Handhelds), ›nobilitiert‹ sich kulturell. Interessant scheint dabei auch die Frage, inwieweit dies als ein Aspekt einer allgemeinen Tendenz zur Mediatisierung des Alltags zu verstehen ist. Die Annahme des Projekts ist es, dass Computerspiele weitaus verborgener, unterschwelliger und weitgreifender wirken als es populäre Debatten behaupten. Computerspiele sind ›sublime Objekte‹, deren Besonderheit in ihrem spezifischen Gebrauchsangebot begründet liegt. Publikation:

Rolf F. Nohr (2008): Die Natürlichkeit des Spielens. Vom Verschwinden des Gemachten im Computerspiel. Münster: LIT