Spielförmiges Handeln bezeichnet eine Forschungsperspektive, die das Spiel nicht als isoliertes Phänomen begreift, sondern als eine kulturelle Handlungsform, die zunehmend in nicht-spielerische Kontexte eindringt. Ob in der Arbeitswelt, in der Politik, in der Wissenschaft oder im Alltag – spielförmige Strukturen, Logiken und Praktiken werden in immer mehr gesellschaftlichen Bereichen wirksam. Gamification, Serious Games und Planspiele sind nur die sichtbarsten Ausdrucksformen dieses Trends. Das Forschungsinteresse gilt den Bedingungen, Formen und Effekten dieser Verspieltheit – und der Frage, welche Subjekte, Wissensformen und Rationalitäten dabei hervorgebracht werden.
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