Urbane Mobilitätswende

Große Veränderungen gelingen nur, wenn viele Menschen davon überzeugt sind. Unsere Mobilität wird sich verändern, in Richtungen die wir noch gar nicht abschätzen können. Die Ansätze zur Moderation dieser Veränderungen haben sich sprunghaft weiterentwickelt. Inzwischen kommen regelmäßig (neben anderen Formaten) Policy Games, Planspiele oder Szenarioübungen zum Einsatz. Das Projekt Urbane Mobilitätswende möchte in Kooperation mit drei Städtepartnern modellhaft analoge und digitale Prototypen entwickeln, um die Organisation und Abwicklung von Beteiligungsverfahren zu effektivieren und zu verbessern. Dies erreichen wir u.a. durch die Anbindung an reale Mobilitätsdaten und der spielerische Dokumentation von Entscheidungen. Letztlich dient das Projekt dem Ziel, Menschen besser und mit Spass an der Mobilitätswende zu beteiligen und sie so letztlich zu beschleunigen.

Policy Game oder Planspiel stellt im Beratungs- und Planungskontext ein profundes Werkzeug dar. Seit den 1960er Jahren hat es sich in Design, Konzeption, inhaltlicher und formal-operationaler Dimension auskonturiert und verschiedene Phasen der technischen Umsetzung bzw. Unterstützung durchlaufen.

Das Projekt Urbane Mobilitätswende bündelt die Erfahrung und Kompetenz von drei Partnern: intrestik kommt aus dem Bereich der Entwicklung und Durchführung von spielunterstützten Beteiligungsverfahren zur Stadt- und Mobilitätsentwicklung, das OFFIS e.V. arbeitet an Partizipationsstrategien und deren designerische Implementierung und der Lehrstuhl für Medienästhetik/ Medienkultur der HBK Braunschweig hat seinen Schwerpunkt in der Bewertung, Analyse und Evaluation von spielförmigen Bildungsszenarien. Das Projekt ist angebunden an ein internationales Netzwerk z.B. aus den Niederlanden.

Das Projekt wird finanziert durch das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie